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- Finanzen & Unternehmen

Pressemitteilung II 2019


Umsatzerlöse in den ersten drei Monaten des Jahres leicht unter Vorjahr; Quartalsergebnis durch verschiedene Aufwandsarten belastet

Die Westag & Getalit AG hat im ersten Quartal 2019 Umsatzerlöse in Höhe von 60,4 Mio. € erzielt. Damit liegt der Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau (Vorjahr 60,9 Mio. €), da insbesondere das schwächere Inlandsgeschäft eine bessere Geschäftsentwicklung verhinderte. Demgegenüber entwickelte sich das Exportgeschäft der Gesellschaft in den ersten drei Monaten 2019 insgesamt positiv. Die Umsatzerlöse in den Auslandsmärkten konnten um 5,6 % gesteigert werden und erhöhten sich auf 15,2 Mio. € (Vorjahr 14,4 Mio. €). Entsprechend stieg auch die Exportquote von 23,7 % auf 25,2 %.

Die Umsatzerlöse der Sparte Türen/Zargen lagen mit 32,2 Mio. € geringfügig über dem entsprechenden Vorjahreswert von 32,1 Mio. €. Die Sparte Oberflächen/Elemente verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse von 27,2 Mio. € auf 26,3 Mio. €. Die Umsätze des Zentralbereichs lagen bei 1,9 Mio. € (Vorjahr 1,6 Mio. €).

Das Ergebnis vor Steuern belief sich im ersten Quartal 2019 auf 1,3 Mio. € (Vorjahr 2,4 Mio. €). Dabei war die Umsatzentwicklung einerseits durch die bereits in 2018 angekündigte Preiserhöhung für die eigenen Produkte positiv beeinflusst. Andererseits verhinderte eine deutliche Produktmix-Verschiebung, insbesondere bei Großkunden, eine bessere Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Zusätzlich war das Ergebnis in den ersten drei Monaten des Jahres wesentlich durch höhere Personalaufwendungen und Abschreibungen sowie den Anstieg der Energie- und Frachtkosten belastet. Außerdem erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum die Werbeaufwendungen im Rahmen der turnusmäßig stattfindenden Leitmessen. Nach Steuern verringerte sich das Ergebnis innerhalb der ersten drei Monate entsprechend auf 0,9 Mio. € (Vorjahr 1,7 Mio. €). Der Überschuss je Aktie beträgt für die Stammaktie 0,14 € (Vorjahr 0,29 €) und für die Vorzugsaktie 0,20 € (Vorjahr 0,35 €).

Ausblick
Der Auftragsbestand der Gesellschaft hat sich zum 31.03.2019 gegenüber dem Vorjahresstichtag spürbar verbessert. Auf dieser Basis und unter Berücksichtigung eines grundsätzlich positiven wirtschaftlichen Umfelds sieht das Management für die Westag & Getalit AG optimistisch in die Zukunft. Aktuell wird die Geschäftstätigkeit mit einer Produkt-Markt-Matrix analysiert und der Fokus auf margenstärkere Produkte und Märkte gelegt. Dazu gehört eine Überprüfung der strate­gischen Ausrichtung, mit der das Produktportfolio und die Serviceleistungen bewer­tet werden. Darüber hinaus prüft der Vorstand, inwieweit mit Hilfe externer Dienstleister die Effizienz im Unternehmen verbessert werden kann. Dabei ist es insgesamt das Ziel, die Ertragslage der Westag & Getalit AG zu verbessern und eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals zu erreichen.

In diesem Zusammenhang werden sich auch die neuen Entwicklungsmöglichkeiten positiv auswirken, die sich innerhalb der Broadview-Gruppe für die Gesellschaft ergeben. Die Gruppe eröffnet unter anderem den Zugang zu neuartigen Technologien, neuen Produkten sowie einem erweiterten Vertriebsnetz, ohne dass die Westag & Getalit AG ihr eigenständiges Profil verliert.

Insgesamt erwartet das Management für 2019 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Umsatzerlöse im oberen einstelligen Prozentbereich sowie eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern und damit ein­hergehend auch des Jahresüberschusses. Trotz einer zurückhaltenden Umsatzentwicklung zu Jahresbeginn ist der Vorstand weiterhin optimistisch, diese Prognose einhalten zu können. Voraussetzung für diese Einschätzung ist neben den genannten Maßnahmen eine anhaltend gute Baukonjunktur sowie insbesondere die Durchsetzung der Preiserhöhungen für die eigenen Produkte.

Die Liquidation der russischen Tochtergesellschaft OOO Westag & Getalit, Moskau, wurde am 10.04.2019 in das russische Handelsregister eingetragen und ist damit abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht die Westag & Getalit AG für 2019 die Zahlen ihres Einzelabschlusses.